Ein Unfallversicherungs-Vergleich hilft Ihnen, die günstigste Versicherung für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Private Unfallversicherung
Unfälle kommen auf der Arbeit, im Haus, beim Sport oder im Straßenverkehr vor. In einigen Fällen bleiben dauerhafte Schäden zurück - für diese Fälle sollte man eine Unfallversicherung haben.
Im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung sollte man sich vor Augen führen, was man konkret unter einem Unfall versteht: Kommt es beispielsweise durch eine Sturz beim Sport zu einer Verletzung, so liegt ein Unfall vor. Ist die Erkrankung auf eine lange Belastung zurückzuführen, so handelt es sich bei der Verletzung nicht um einen Unfall, sondern um die Folgen einer Überbelastung. Ähnlich verhält es sich bei einem Verkehrsunfall: hier sind nicht alle durch den Verkehrsunfall verursachten Schäden von der Unfallversicherung abgedeckt. Die körperlichen Schäden, die durch einen Verkehrsunfall entstehen, sind abgedeckt; jedoch Schock oder andere psychische Schäden werden nicht abgedeckt. Eine Unfallversicherung leistet also nur bei körperlichen Schäden, die in Folge eines plötzlich eingetretenen Ereignisses auftauchen, das nicht vorhersehbar und nicht freiwillig war. Hingegen ist jedoch eine Hausfrau versichert, die beim Fensterputzen auf einen Stuhl steigt und von diesem herunterfällt (d. h. grobe Fahrlässigkeit ist im Versicherungsschutz eingeschlossen).
Bei den Unfallversicherungen unterscheidet man zwei verschiedene Arten, der privaten und der gesetzlichen Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Bestandteil der allgemeinen Sozialversicherung und versichert gegen Unfallschäden, die nicht im privaten Umfeld passieren. Das heißt, die gesetzliche Unfallversicherung deckt lediglich Unfälle auf der Arbeit oder auf dem Weg zur oder von der Arbeit (Wegeunfall) ab. Hierzu zählen auch Schulkinder in oder auf direktem Weg zur Schule (wenn sie alleine gehen). Die gesetzliche Unfallversicherung wird daher nicht von den Arbeitnehmern, sondern von den Arbeitgebern, Schulen oder ähnlichen Institutionen abgeschlossen. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften. Für Selbständige und Freiberufler ergibt sich die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Unfallversicherung, um für Unfälle in ihrem Unternehmen abgesichert zu sein. Wer sich im Falle eines Unfalls im privaten Umfeld absichern will, sollte eine Private Unfallversicherung abschließen. Diese ergänzt den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung um den privaten Bereich.
Wer einen Vergleich für Unfallversicherungen angehen will, sollte sich nicht nur auf die Konditionen beschränken. Nicht immer ist eine günstige Versicherung auch eine gute Entscheidung. Bei der Wahl der richtigen Unfallversicherung ist der Versicherungsschutz ebenso wichtig, wie die monatlichen Beiträge, die entrichtet werden müssen. Da es verschiedene Formen bei den Unfallversicherungen gibt, sollte man sich diese sehr genau ansehen, um die beste Versicherungsmöglichkeit für sich herauszufinden. Zu beachten sind die Ein - und Auszahlungsmodalitäten, die frei wählbaren Zusatzoptionen und eventuelle Zusatzleistungen, die die Qualität für die Private Unfallversicherung erheblich steigern können.
Bei den Zahlungsmodalitäten gibt es sowohl für die Einzahlung, als auch für die Auszahlung je zwei Möglichkeiten. Bei den Einzahlungsbeträgen kann man zwischen einer Einmalzahlung und regelmäßigen Beiträgen entscheiden. Auch bei der Auszahlung kann man sowohl eine Einmalzahlung als auch eine monatliche Rente wählen. Bei der Auszahlung ist allerdings oftmals eine Einmalzahlung vorgegeben, vor allem, wenn der Versicherte trotz des Unfalls seine Arbeitsfähigkeit nicht verliert und weiterhin berufstätig bleiben kann. Eine Rentenzahlung sollte man trotzdem nicht ausschließen, da diese vor allem bei einer Berufsunfähigkeit durch einen Unfall eine finanzielle Absicherung darstellt.
Bei den Zusatzoptionen kann man beispielsweise eine veränderte Gliedertaxe, d. h. einen veränderten Invaliditätsgrad bei den Gliedmaßen, eintragen lassen. Hierbei ist entscheidend, welchen Stellenwert der jeweilige Körperteil für die Berufsausübung des Versicherten einnimmt. Verliert ein Koch seinen Geschmackssinn, ist ein Invaliditätsgrad von 5% sicherlich nicht angemessen. Eventuell werden hierdurch die Beiträge etwas angepasst. Auch die Möglichkeit einer Beitragsrückerstattung kann bei Vertragsabschluss festgelegt werden. Auf diese Weise belohnt die Private Unfallversicherung ihre Versicherten für ein verantwortungsbewusstes Handeln in der Freizeit. Darüber hinaus ist es möglich, eine Unfallversicherung mit einer Lebensversicherung zu verbinden. In diesem Fall wird ein bestimmter Prozentsatz des monatlichen Beitrags für die Lebensversicherung verwendet. Dies ist vor allem immer dann der Fall, wenn im Bereich der Zusatzleistungen die Option auf Todesfallschutz gewählt wird.
Einen großen Stellenwert, und damit ein wichtiger Punkt beim Vergleich Unfallversicherung, nehmen die Zusatzleistungen ein. Hier kann ein Krankenhaustagegeld genauso festgeschrieben werden, wie die Optionen auf Todesfallschutz, Bergungskosten oder der Einsatz von kosmetischen Operationen, um Unfallschäden zu beheben. Sicherlich wirken sich alle diese Leistungen auf den monatlichen Beitrag aus. Doch generell ist die Private Unfallversicherung sehr günstig, vor allem im Vergleich zu den möglichen finanziellen Einbußen und dem Verlust an Lebensqualität, die durch einen Unfall entstehen können.
Eine Private Unfallversicherung ist vor allem für Selbständige und nicht Berufstätige äußerst wichtig. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur für Arbeitnehmer, so dass diese beiden Bevölkerungsgruppen unter Umständen die Kosten eines Unfalls komplett selbst tragen müssen. Da Hausfrauen auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung für sie doppelt wichtig, da die Unfallversicherung vor allem im Falle der Berufsunfähigkeit eine große finanzielle Entlastung darstellt. Auch Sportler sollten über eine Unfallversicherung nachdenken, denn gerade der Sport birgt ein großes Gefahrenpotential für Unfälle.